Allgemeine Infos

Informationen zur berufsbegleitenden, pädagogischen Qualifizierung

– für Absolventinnen und Absolventen ohne Lehramtsstudium und ohne Staatsexamensprüfung –

In der Regel haben Sie 18 Monate berufsbegleitende Qualifizierung ab Einstellungstag (s. Vertrag der Schule).

Die Teilnahme / Mitarbeit an einem pädagogischen und einem/zwei fachdidaktischen Seminar/en (s. Vertrag mit der Schule) ist verpflichtend. Ihnen werden 5 Wochenstunden Unterrichtsbefreiung zur Seminarteilnahme gewährt. In unserem StS Hannover I GHR bedeutet dies für Sie:

  • Sie arbeiten aktiv im Hinblick auf die von Ihnen zu erreichenden Kompetenzen nach APVO-Lehr (s. u.) In den fachdidaktischen und pädagogischen Seminaren mit.
  • Alle 14 Tage besuchen Sie ein pädagogisches Seminar dienstags von 11-15 Uhr und
  • d. R. alle 14 Tage ein Fachseminar lt. Seminarterminplan dienstags oder donnerstags (Fach nach Vertrag, Termine bekommen Sie im Kontaktgespräch mit der Seminarleitung).
  • Wenn Sie zwei zu qualifizierende Fächer haben, wechselt das Fachseminar in Absprache zwischen Schulleitung und Seminarleitung nach 6 oder 12 Monaten. Vereinbarungen zum Wechsel des Fachseminars werden individuell getroffen (Wechsel immer zum Hj.).
  • Sie arbeiten transparent und verlässlich mit unserer Verwaltung und den Ausbildenden zusammen (Adressenänderungen angeben, Reisekosten abrechnen…).

Ihre Schulleitung prüft nach Ablauf der Probezeit (i. d. R. sechs Wochen), ob eine Befähigung voraussichtlich nach 18 Monaten zu erwarten ist und meldet dies an NLSchB.

Von der Schulleitung soll eine Mentorin/ein Mentor zu Coachingzwecken bestimmt werden.

Die Schulleitung fördert durch weitere Beratungsbesuche.

Ihre Fachseminarleitung/en und pädagogische Seminarleitung coachen und beraten Sie.

Im StS Hannover I GHR bedeutet dies:

  • Alle QOP (Quereinsteigenden ohne Prüfung) arbeiten in einem unserer Pädagogikseminar mit. Mögliche Themen sind:
    • Unterricht: Merkmale guten Unterrichts; Unterrichtsplanung; Lernatmosphäre; Unterrichtsstörungen; classroom-management
    • Lehrperson: Lehrerrolle; Elternarbeit, -gespräche; Leistungsbewertung; Schulrecht
    • Schülerinnen und Schüler: Lernausgangslage, Entwicklungspsychologie, Lebensweltbezug.
  • Die Seminarleitung führt ein erstes Kontaktgespräch mit QOP (Informationen über Maßnahmen – Infomappe – ca. 1 Std.) – Termine werden bei Telefonkontakt verabredet.
  • Nach der Hälfte der Qualifizierung (Mai oder November) wird ein Gespräch mit PSL und FSL mit dem Ziel der Feststellung des Qualifizierungsstandes und des Unterstützungsbedarfs geführt.
  • Der QOP führt mind. 4 Unterrichtsbesuche insgesamt durch d.h. 2 Unterrichtsbesuche mit der pädagogischen Seminarleitung und 1-2 mit einer oder beiden Fachseminarleitungen:
    • Um eine professionellere Qualifizierung zu gewährleisten, raten wir dringend mindestens 2 Unterrichtsbesuche bei jedem/r Ausbildenden anzufragen – noch weiterführender im Sinne der Lehrerkompetenzentwicklung sind weitere Coachingmöglichkeiten/unterrichtsbesuche.
    • Die Unterrichtsbesuche sollen möglichst mit Beteiligung der Schulleitung oder Mentor/in stattfinden.
    • Für den Beratungsbesuch wird ein Kurzentwurf vorgelegt (detaillierte Infos beim Kontaktgespräch).
    • Nach den Unterrichtsbesuchen erhält ein QOP eine Beratung von ca. einer Unterrichtsstunde (bitte im Vertretungsplan berücksichtigen!) Ablauf der Beratung:
      • (Mglk. zur Reflexion nach Reflexionsbogen /Qualitätsmerkmalen)
      • Vorzüge (gemeinsam gesammelt)
      • Mängel (Schwerpunkte)
      • Beratung über Alternativen (roter Faden, Zielorientierung)
      • Konkrete Beratung über die Weiterarbeit
      • (falls nötig: Überarbeitung des Unterrichtsentwurfes innerhalb von zwei Wochen)

Die Schulleitung prüft zum Abschluss der Maßnahme die Eignung (Bericht an NLSchB).

Im StS Hannover I GHRS bedeutet dies:

  • Die Seminarleitung, Frau Riegel, gibt der Schulleitung und dem QOP die kompetenzorientiert formulierten Einschätzungen der Fachseminarleitungen (FSL) / pädagogischen Seminarleitungen (PSL) und eine Zusammenfassung zur Beurteilung schriftlich weiter.
  • Die Schulleitung verfasst das endgültige Gutachten auf der Basis der Rückmeldungen aller Ausbildenden (Mentorinnen und Mentoren, Schul- und Seminarleitungen).

 

Merkblatt für den direkten Quereinstieg in den niedersächsischen Schuldienst.pdf